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Verfasst am: 26. 09. 2011 [13:22]
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sr_veronika
Themenersteller
Dabei seit: 26.10.2010
Beiträge: 326
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Liebe Leute, es tut mir furchtbar Leid, aber ich habe beim Verschieben dieses hübschen Themas aus Versehen alle Beiträge gelöscht Ich finde sie nicht wieder.
Ich habe alles versucht - Schritte Rückgängig zu machen... Das geht, bloß ohne Eure Beiträge... Es ist furchbar schade, ich bitte Euch um Verzeihung!
Ich mag Computer, aber manchmal... 
Hat sich das nicht jemand gaaaanz zufällig ausgedruckt? Gespeichert?
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Verfasst am: 26. 09. 2011 [17:50]
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door.
Door
Dabei seit: 03.03.2011
Beiträge: 98
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Ach, das ist doch halb so schlimm Sr. Veronika. Ich finde, das bekommst du ganz gut hin mit der Webseite.
Das Video z.B. mit dem Maria-Vesper ist wirklich sehr schön!
Über die Beichte haben wir uns alle gut unterhalten,
machen wir einfach weiter mit ein folgendem Thema.
Viele Grüsse aus Holland
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Verfasst am: 26. 09. 2011 [18:16]
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Medea
Annett
Dabei seit: 12.05.2011
Beiträge: 103
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Liebe Sr Veronika,
auch von mir nochmal ein herzliches Danke für die webseite und die große Mühe und die viele Zeit die du dir damit machst!
Ich hab spontan schon einen Schreck bekommen, gerade, als ich gelesen hab: alles gelöscht. Unser schönes Gespräch. heul!
Aber dann kam mir der Gedanke: ist wie bei einem richtigen Gespräch, das ist auch nur im Moment da. Was bleibt ist, was sich jeder erinnert. So gesehen ist es gar nicht schlimm, wenn das Thema vorerst gelöscht ist.
Door hat recht, machen wir doch einfach mit einem neuen Thema weiter, oder diskutieren eben nochmal von vorn übers Beichten.
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Verfasst am: 26. 09. 2011 [20:42]
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sr_veronika
Themenersteller
Dabei seit: 26.10.2010
Beiträge: 326
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Ich danke Euch ganz herzlich! Ich denke daran den ganzen Tag...
Immer hoffe ich noch, dass doch jemand die Beiträge kopiert und gespeichert hat. Vielleicht hat jemand auch die untere Möglichkeit angekreuzt: "Ich möchte per e-mail über Antworten informiert werden" - ich weiß nicht, ob dann die Beiträge mit gepostet werden - vielleicht... Aber auch wenn nicht: Das ist ein schöner Gedanke, Medea! Danke!
Es wird hoffentlich bald eine hübsche Überraschung auf unserer Homepage beben - kleiner Trost 
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Verfasst am: 27. 09. 2011 [09:52]
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violin
Vanessa
Dabei seit: 13.06.2011
Beiträge: 63
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Liebe Sr Veronika,
das ist halb so schlimm. Das kann jeden passieren. Leider habe ich das auch nicht gespeichert...
Fangen wir neu an zu diskutieren. 
lg violin
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Verfasst am: 27. 09. 2011 [19:25]
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schalom
Dabei seit: 21.02.2011
Beiträge: 143
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Liebe Sr. Veronika, das haben wir im Herzen, die Beiträge.
Es ist wirklich schön mit euch hier. Danke! Schalom
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Verfasst am: 28. 09. 2011 [23:04]
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luna
Dabei seit: 05.09.2011
Beiträge: 38
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Liebe Sr.Veronika,
ich schließe mich den anderen einfach an:Es kann jedem passieren,daß Beiträge plötzlich weg sind-die Tücken der Technik 
Hatte ich auch schon öfter bei mir wichtigen Mails:Fast fertig oder schon ganz fertig und dann ein falscher Klick....oooohhhhh
Wie Schalom schon schrieb-wir haben die Beiträge im Herzen!
LG,Luna
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Verfasst am: 29. 09. 2011 [20:04]
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Medea
Annett
Dabei seit: 12.05.2011
Beiträge: 103
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"luna" schrieb:
Wie Schalom schon schrieb-wir haben die Beiträge im Herzen!
Genau!
Ist mir übrigens gestern auch was ähnlich ärgerliches passiert, wollte in die neue Rubrik, die für Fragen rund um Kirche eingerichtet ist was zum Zölibat schreiben. Hab ewig an den Text gefeilt, war auch ziemlich lang geraten und dann beim senden: ein Fehler im Netz und alles Futsch Natürlich hatte ich den Beitrag nicht gespeichert oder kopiert. Ärgerlich! Aber kann man ja nochmal schreiben, die Gedanken im Kopf sind ja deswegen nicht gelöscht.
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Verfasst am: 30. 09. 2011 [21:39]
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sr_veronika
Themenersteller
Dabei seit: 26.10.2010
Beiträge: 326
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Liebe Medea!
Herzlichen Dank, dass Du bereits einen Beitrag zum Thema rund um Kirche und Glauben posten wolltest! Schade natürlich, dass er weg ist... 
Und liebe Shalom und Luna - Ja! Das ist wahr! Ein wunderschöner Gedanke! Dann ist auch hier mal das Wort schön verinnerlicht worden *freu*
Aaaaber zurück zum Thema... Ist denn die Beichte auch nicht ein Zeichen des Neuanfangs? ...
Dann möchte ich ihn nun hier machen.
Sicher wird es interessant sein, sich ein bisschen mit der Geschichte und der Entwicklung der Beichte und der Beichtpraxis zu beschäftigen!
Schon in der Frühkirche gab es sicher Versöhnungsrituale. Eine schöne Stelle in der Bibel ist: "Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe." (Mt 5,23-24)
Oder eine andere finde ich sehr bemerkenswert: "Wenn dein Bruder sündigt, dann geh zu ihm und weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder zurückgewonnen. Hört er aber nicht auf dich, dann nimm einen oder zwei Männer mit, denn jede Sache muss durch die Aussage von zwei oder drei Zeugen entschieden werden. Hört er auch auf sie nicht, dann sag es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, dann sei er für dich wie ein Heide oder ein Zöllner." (Mt 18,15-16)
Auf jeden Fall gab Jesus den Aposteln die Vollmacht, mit den Sünden umzugehen; daher kommt es, dass dieses Sakrament erst Priester spenden können.
"Amen, ich sage euch: Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein." (Mt 18,1
Wir wissen aus der Apostelgeschichte, dass bei schweren Verstößen gegen die Gemeinschaft der Gläubigen Menschen aus dieser ausgeschlossen wurden.
Dies war ja auch in der späteren Kirchenpraxis so: Menschen, die schwer gesündigt haben, mussten Buße tun (oft nach Santiago de Compostella pilgern, oder einige Zeit, oft Jahre (!) in einem Kloster verbringen). Nach dieser Bußzeit konnten sie wieder in die Gemeinchaft der Kirche aufgenommen werden - und dies am Gründonnerstag (Gründonnerstag kommt von Greinen = Weinen aus dem Zusammenhang mit der Reue heraus), wo es dazu eine besondere Liturgische Feier gegeben hat. Dies durfte nur einmal im Leben passieren. Deshalb zogen die Menschen das Beichten oft bis zum Lebensende hin.
Später rückte die Beichte immer mehr in ein Privatgespräch und Privatbuße. Die ist dann auch häufiger geworden.
Die hl. Klara schreibt in ihrer Regel (12. Jhdt, nach dem IV. Laterankonzil), die Schwestern sollen 12 mal im Jahr beichten und 7 mal kommunizieren.
Die heutige (oder knapp davor) Form der Beichte in den Beichtstühlen (heute ja eher in Räumen) hat sich erst im 16. Jhdt. herausgebildet.
Die Verbindung Beichte und Kommunion ist sicher auch interessant. Wenn heute der Kommunion selten die Beichte voraussteht, war es früher ja umgekehrt, ja sogar war mehr Beichte als Kommunion. Der Kommunion stand auch immer das Eucharistische Fasten bevor - ab Mitternacht vor dem Empfang der Kommunion. Das II. Vatikanische Konzil ermutigte zum häufigem Kommunionempfang. Da mussten sich aber auch die Fastenvorschriften ändern, sonst wäre es ja nicht auszuhalten... Aber da bin ich schon bei einem anderen Sakrament.
Übrigens, wisst ihr, dass ein Priester, der das Beichtgeheimniss bricht aus der Kirche ab sofort exkommuniziert werden soll? Es ist eine ganz ernste Sache! Vielleicht deshalb war es der Brauch (bis zum II. Vatikanum), dass nur Priester ab glaube ich 35 oder sogar 40 Jahre überhaupt Beichte hören durften.
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Verfasst am: 01. 10. 2011 [00:49]
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schalom
Dabei seit: 21.02.2011
Beiträge: 143
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"sr_veronika" schrieb:
Aaaaber zurück zum Thema... Ist denn die Beichte auch nicht ein Zeichen des Neuanfangs? ...
Ja, genau, dieser Neuanfang ist es, der bei allem, was nicht einfach bei der Beichte
( weil eine recht intime Situation) ist, u.a. die Befreiung schenkt. Klar, allein Gott schenkt, vergibt, löst, befreit und gibt einen Neuanfang - der oft "Häppchenweise" geschieht. Er setzt diese positiven Wirkkräfte in uns frei, macht es aber auch meistens mit uns, unserem Zutun den eigenen Kräften entsprechend. So sind wir niemals überfordert von Gott her. Im Gegenteil, wir dürfen in diesem Prozess lernen, mit uns selber barmherzig umzugehen.
Auch interessant, wie Beichte sich gewandelt hat. So ist zu sehen: Alles muss immer wieder neu in die Jetztzeit interpretiert bzw. übersetzt werden und das ohne "Verdrehung oder Verwässerung des Ursprungs und eigentlichen Sinnes.
Wie ich schon mal geschrieben hatte: So oft hatte ich noch nicht die Beichte. Bei Evangelischen Christen ist das nicht so ausgeprägt, scheint mir. Aber in einigen Fällen war es für "dran". Nicht leicht, aber heilsam!
Eines steht für mich fest: Der/die, die die Beichte abnehmen, müssen im Evangelium verwurzelte Menschen sein. Seelsorge an der eigenen Seele haben. Die nötige Distanz wahren können, ohne es an gesunder Nähe mangeln zu lassen. Das setzt eine gewisse Reife voraus.
Spannend scheint mir in diesem Zusammenhang auch das Verhältnis Beichte /Psychologie/Therapie von Seiten der Kirche aus. Wie die Kombination da heute aussieht. Ganz konfliktfrei war das ja in der Vergangenheit nicht, Erkenntnisse aus den letzt genannten mit ein zu beziehen.
Wie seht Ihr das?
Danke Sr. Veronika, dass du dem Thema einen neu Anstoss gegeben hast.
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