Verschiedene Berufungen innerhalb der franziskanisch-klarianischen Spiritualität

Innerhalb der über 800 Jahre langen Geschichte der franziskanischen Bewegung haben sich verschiedene Wege entwickelt, wie diese Berufung gelebt werden kann: 

- Unverbindlich, für Menschen egal welchen Alters, Standes, welcher Konfession. Diese versuchen das franziskanisch-klarianische Ideal da zu verwirklichen, wo sie stehen - als einzelne, als Familie, als Kreise, Gruppen. Oft existieren sie bei einer franziskanischen oder klarianischen Gemeinschaft, die sie ein wenig begleitet. Informieren Sie sich in den Gemeinschaften in ihrem Umfeld, oder bei der OFS.

- Wer sich dem franziskanisch-klarianischen Weg anschließen möchte, ohne dabei seine aktuelle Lebensweise aufzugeben, kann Mitglied des säkularen franziskanischen Ordens OFS werden. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten der Bindung, von Gastsein, Assoziertsein - auch für nicht katholische Christen - bis zum Versprechen für das ganze Leben. Dieses erfolgt nach einiger Zeit der Vorbereitung und Erprobung. Kontakt und alle Infos finden Sie hier: www.ofs.de 

- Wer sich verbindlich einer franziskanischen oder klarianischen Gemeinschaft einschließen will, kann ein Ordensbruder oder eine Ordensschwester in der franziskanischen Familie werden. Sie leben das Ideal als eine Lebensgemeinschaft in den Ordenshäusern und sind meist seelsorglich und caritativ aktiv. Eine Übersicht über die Vielfalt dieser Möglichkeiten und Kontakte finden Sie hier: www.orden.de

- Unsere Berufung als Klarisse - OSC, bietet 2 verschiedene sich ergänzende Möglichkeiten an:

Eine Klausurschwester lebt zurückgezogen, um im Geist des Gebetes und der Kontemplation vor Gott für die Menschen da zu sein. Die Klausurschwestern sind immer auch durch schriftlichen Kontakt oder Gespräch als Personen gesucht, die den Menschen in ihren Lebenssituationen Stütze sind durch den Zuspruch der Güte Gottes.

Eine Aussenschwester lebt voll integriert in die Gemeinschaft, legt aber das Gelübde der Klausur nicht ab. Sie vermittelt zwischen den Klausurschwestern und den Menschen - an der Pforte zum Beispiel. Sie kann auch Besuche machen, kann sich auch ehrenamtlich engagieren.

Wenn die Gemeinschaft keine Außenschwester hat, übernehmen die Klausurschwestern diesen Dienst.