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Sonntag des guten Hirten - Tag der geistlichen Berufungen
Der 4. Ostersonntag, Tag des guten Hirten ist ein Tag der Berufungen zum Priestertum und zum geweihtem Leben.
Wie wird man-frau berufen?
Das Matthäus-Evangelium berichtet in Kap. 19, 11-12: "Jesus sagte zu ihnen: Nicht alle können dieses Wort erfassen, sondern nur die, denen es gegeben ist.Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht - um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es."
In der Heiligsprechung der hl. Klara berichten ihre Mitschwestern, wie Klara zur Berufung kam: Auf die Predigt, oder auf die Ermutigung des hl. Franziskus. Klara selber, begeistert von der Gnade ihrer Berufung, rief dann ihre künftigen Mitschwestern und ermutigte sie, diesen Weg zu wählen.
Wo steht also ein Ruf Gottes, und wo der eines Menschen? Gott spricht selten anders zu uns, als durch das, was uns umgibt, was uns begegnet. So kann auch ein Beispiel eines Menschen Berufung erwecken.
Wenn mich etwas anspricht, worauf sich mein Inneres regt, gilt es, dem nachzugehen. Gott möchte uns beschenken, aber oft packt er seine Geschenke ein: Behutsam, sorgfältig, originell, neugiererweckend, persönlich ;-)
