1912 wird das 700. Jubiläum der Gründung des Ordens der Armen Schwestern der hl. Klara gefeiert. In der Welt leben etwa 12 000 Klarissen in 600 Klöstern.

Trotzdem herrscht eine Krise der Berufungen, weil in den Klöstern in dieser Zeit nicht auf ein bestimmtes Bildungs- und spirituelles Niveau geachtet wird. Das Lesen wird als Muße eingestuft und neben den Gebeten füllen vor allem schwere körperliche Arbeiten und Handarbeiten den Tag.

Während der beiden Weltkriege sind viele Klöster aufgehoben, die Schwestern sind vertrieben, was wiederum positiv die Verbreitung des Ordens in der ganzen Welt zur Folge hat.

1950 entsteht auch ein Klarissenkloster in der anglikanischen Kirche – Anglikanische Klarissen.

Das II. Vatikanische Konzil bringt neue Generalkonstitutionen für die Klarissenklöster hervor.

1983 entsteht unter der Leitung von Sr. Margareta Sterzinger in Österreich ein neuer Zweig der Klarissen mit eremitischen Zügen auf der Basis der Klararegel – Die Schwestern der hl. Klara.

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